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Pisa
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Pisa
Pisa ist eines der bedeutendsten Kulturzentren Italiens. Es bewahrt ein reiches Erbe an Denkmälern, Kunstwerken, Museen und Herrenhäusern, die heute Universitätsinstitute beherbergen. Wirtschaft und Forschung haben schon immer das Leben der Stadt beseelt, denn Pisa war schon 1343 Sitz einer berühmten Universität. Der Domplatz, der weltberühmte „Platz der Wunder“ ist das Herz der Stadt und wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Kirche, der Schiefe Turm, das Baptisterium, der monumentale Friedhof gehören zu den schönsten Denkmälern der Christenheit. Piazza dei Cavalieri ist auch ein sehenswerter Platz mit dem Palazzo della Carovana, von Giorgio Vasari entworfen und heute Sitz der Scuola Normale Superiore.
Die eindrucksvollen „Lungarni“, die Straßen, die am Fluss Arno entlang verlaufen, sind für die Besucher besonders interessant, denn sie können hier großartige Gebäude aus dem Mittelalter bewundern, wie den Palazzo dei Medici, den Palazzo Toscanelli und die Kirche San Matteo in Soarta. Im Juni finden einige kulturelle Veranstaltungen statt: Unter anderem die Festbeleuchtung zu Ehren des Heiligen Ranieri, des Schutzpatrons der Stadt (am 16: Juni). Gegen Abend werden die Fenster und die Tore der Palazzi am Fluss mit Tausenden von kleinen brennenden Wachslichtern umrahmt. Im Wechselspiel von Farben und Lichtern spiegeln sich die Palazzi im Fluss wieder und wirken dadurch noch eindrucksvoller.
Die historische Regatta in mittelalterlichen Kostümen, der Gioco del Ponte auf der Ponte di Mezzo (Spiel der Brücke auf der Mittelbrücke), ein Kraftspiel, das von Alters her überliefert ist. Alle vier Jahre findet außerdem die Regatta der Seerepubliken statt, bei der die Boote von Amalfi, Genua, Venedig und Pisa einen Wettkampf austragen, und davor der historische Umzug, bei dem an die Heldentaten und die Helden der vier italienischen Seerepubliken erinnert wird.
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Marina di Pisa
11 km von Pisa entfernt liegt der kleine Badeort Marina di Pisa, den man über eine schattige Landstrasse, die am linken Arnoufer entlang führt, erreicht.
Berühmt ist das Lungomare, die Promenade, die nachmittags an Feiertagen für den Autoverkehr gesperrt wird und nur für Fußgänger zugänglich ist. Landschaftlich sehr interessant ist die Arnomündung, die sowohl bei den Stadtbewohnern, als auch bei den Touristen, beliebt ist. Von dort kann man mit einem Motorschiff die Cinque Terre, die Insel Capraia und die Insel Elba erreichen. An der Küste sind gut ausgestattete Bäder , freie Strandstreifen, Restaurants und Lokale.
Auf halbem Weg zwischen Pisa und Marina di Pisa, in San Piero a Grado liegt eine eindrucksvolle Basilika, sie ist einen Besuch wert und nach der Tradition soll der Heilige Petrus selbst die Basilika gestiftet haben.
Siena
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Siena
100 km von Pisa liegt die weltberühmte Stadt Siena, deren Altstadt seit 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurde. Die Piazza del Campo ist eines der eindruckvollsten Beispiele für Profanarchitektur: Sie veranschaulicht das ideelle Zusammentreffen der drei Hügel, auf denen die Stadt liegt. Sehenswert sind an dem Platz selbst der Palazzo Pubblico und der Turm del Mangia, außerdem der eigenartige Dom und das Baptisterium. Vor allem bleibt aber in Erinnerung die Farbe der Paläste, der Herrenhäuser und der Dächer, bekannt durch den Namen „Terra di Siena“, die das Stadtbild einzigartig macht und eine richtige Augenweide ist.
Florenz
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Florenz
Es liegt etwa 80 km von Pisa entfernt. Hier ist die Renaissance entstanden und es gilt als eine der Wiegen der Kunst und der Kultur. Florenz hat unzählige Kunstschätze: Baudenkmäler, Gemälde, Statuen, Kultur und Wissenschaft zu bieten. Piazza della Signoria mit dem imposanten Palazzo Vecchio, und die nahe liegenden Uffizien, eines der bekanntesten Museen der Welt. Religiöser Mittelpunkt ist der Dom Santa Maria del Fiore, weltbekannt für die Kuppel und den Campanile von Giotto, einen der schönsten Glockentürme Italiens.
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Viareggio
Es liegt 25 km nördlich von Pisa, es ist der Hauptort der Versilia, des langen sandigen Küstenstreifens in der nördlichen Toskana. Es ist eine kleine Stadt, mit zahlreichen Gebäuden im Jugendstil, die man vor allem an der Promenade und bei der Mole (Teatro Politeama) bewundern kann.
Viareggio hat zehn Kilometer Sandstrand, darunter sechs Kilometer mit Badeanstalten ausgestattet und vier Kilometer freien Strand. Sehr schön sind die Pinienwälder, die mitten in der Stadt einen Riesenpark bilden. Viareggio ist aber auch im Winter einen Besuch wert, dann feiert man einen besonders renommierten Karneval, der Viareggio weltbekannt macht.
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Cinque Terre
Die “Cinque Terre“: Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola e Riomaggiore, das sind fünf kleine Ortschaften in einem Naturpark an der ligurischen Küste, die die UNESCO zum landschaftlichen Weltkulturerbe ernannt hat. Die steil abfallende Küste, die unzähligen kleinen Buchten und Strände, die Tausende Kilometer Trockenmauern, die die Terrassierungen stützen, wo ein exquisiter Wein angebaut wird, sind charakteristisch für die Landschaft, ebenso wie typische Bauernhäuser, Wallfahrtsorte, mittelalterliche Ortschaften und Wanderwege mit atemberaubendem Panorama auf das Meer: Das alles macht die Cinque Terre zu einem reizvollen einzigartigen Reiseziel. Die Cinque Terre liegen etwa 100 km von Pisa entfernt und sind erreichbar sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug.
Die Bergen "Alpi Apuane"
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Die Apuanischen Alpen
Die Bergkette verläuft für etwa 60 Kilometer parallel zur Küste der nördlichen Toskana und beherbergt seit etwa 20 Jahren ein Naturreservat, den „Naturpark Alpi Apuane“ mit einer üppigen Tier- und Pflanzenwelt, die durch die abwechselungsreiche Beschaffenheit dieser Berge begünstigt wird. Wer gern wandert, hat eine reiche Auswahl an Zielen, mit gut markierten Wanderwegen und zahlreichen Schutzhütten.
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San Rossore
Es ist ein Vorort von Pisa, mit einem Landgut, das früher einer der Sitze des italienischen Präsidenten der Republik war, aber, nach einem Abkommen mit der Region Toskana, wird es heute von der Region selbst verwaltet. Das Landgut gehört zusammen mit dem Massaciuccoli - See und dem Küstenwald Miglilarino zum Naturpark „Migliarino“. Er erstreckt sich für 23.115 Hektar zwischen den Provinzen Lucca und Pisa. Man kann den Park am Sonntag und anderen Feiertagen besuchen. Besonders geschützte, landschaftlich hochinteressante Gebiete, kann man nur mit einer Führung besichtigen.
In San Rossore gibt es eine 1.610 lange Pferderennbahn, 1829 von Leopold von Lothringen angelegt, wo zahlreiche Wettrennen organisiert werden.
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Lucca
Die Kunststadt liegt nur 15 km nordöstlich von Pisa, sie ist vor allem durch ihre Mauern aus dem 16./ 17. Jahrhundert bekannt, die die Altstadt vollkommen umschließen und unter den besterhaltenen Mauerringen in ganz Europa zählen. Seit über einem Jahrhundert hat man die Mauern in eine Promenade umgewandelt, die bei den Stadtbewohnern und den Touristen beliebt ist. Auch das historische Zentrum bewahrt sein ursprüngliches Aussehen mit den vielen romanischen Kirchen, Geschlechtertürmen, Glockentürmen, Renaissancepalästen und eindrucksvollen Plätzen wie dem Platz des Amphitheaters. Die Hauptstraße Via Fillungo wurde im Mittelalter angelegt und ist heute vor allem eine Geschäftsstraße
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Marina di Vecchiano
Die Ortschaft liegt im Naturpark Migliarino - San Rossore – Massaciuccoli. Ihr Strand aus feinem Sand erstreckt sich über vier Kilometer und bietet ein Beispiel unversehrter Natur mit einer wunderschönen Dünenlandschaft. Der Strand ist sehr breit und lang; es gibt nie zu viele Badegäste, die sowohl gut ausgestattete Bäder als auch freien Strand zur Verfügung haben. Man kann in der wunderschönen Landschaft zu Pferd und zu Fuß wandern und außerdem Kunstschätze bewundern, wie mittelalterliche Kirchen, Burgen und Schlösser - und das zu jeder Jahreszeit.




